Galerie Wittenbrink

Die Galerie Wittenbrink ist eine Galerie für zeitgenössische Kunst im Herzen Münchens. Wir zeigen Malerei, Skulptur, Fotografie, Videokunst und Autorenschmuck.

Unsere Hauptgalerie liegt inmitten des Museumsareals, direkt gegenüber der Pinakothek der Moderne. Hier präsentieren wir in Einzel- und kleinen Gruppenausstellungen Positionen nationaler und internationaler Kunst, stellen Katalogbücher vor und organisieren Künstlergespräche. Den Galerieräumen zugehörig ist unser Schaudepot. Nach Vereinbarung laden wir Sie ein, hier weitere Werke unserer Künstlerinnen und Künstler zu besichtigen. Im Schaudepot können Sie auch in den von der Galerie verlegten Büchern stöbern.

Unser Showroom liegt in der Einkaufspassage Fünf Höfe, unweit der Hypokunsthalle. Die Ausstellungen hier wechseln wöchentlich. Sie sind entweder einzelnen Künstlerinnen und Künstlern gewidmet oder als Ensembles aus Objekten und Gemälden gestaltet. Zusätzlich zeigen wir in Außenvitrinen zeitgenössischen Autorenschmuck.

Zu den Künstlerinnen und Künstlern, die durch unsere Galerie vertreten werden, gehören auf dem Kunstmarkt und in der Kunstszene bekannte Personen wie der Vertreter der konkreten Malerei Rolf-Gunter Dienst, der in der Rubrik Young British Artists gestartete James Rielly oder der Star in der internationalen Szene des Autorenschmucks Otto Künzli.

Wir fördern und begleiten arrivierte Künstlerinnen und Künstler,  für die sich unser Publikum ebenso begeistert wie wir. Unter ihnen sind Florian Thomas, Kim Reuter, Koen Vermeule, Nicola Stäglich, Stephan Kern, Christian Faul, Jan Holthoff und Michael Voss.

Zugleich sind wir auf der Suche nach neuen, vielversprechenden Positionen wie wir sie in den eigenwilligen Arbeiten des Bildhauers Michael Dekker und in den konzeptuellen Arbeiten von Aylin Langreuter gefunden haben.

Stöbern Sie auf unserer Website, um weitere Künstlerinnen und Künstler der Galerie zu entdecken und erste Eindrücke ihrer Werke zu genießen.

Die Galerie Wittenbrink legt großen Wert auf persönliche Beratung und Sammlungsbetreuung. Mit langjähriger Erfahrung und ausgewiesener Expertise stehen wir Ihnen zur Verfügung.

Sie finden uns auch in den sozialen Medien Facebook, Google+, Twitter, Instagram und Pinterest. Aktuelle Nachrichten erhalten Sie zudem über unsere Smartphone-App.

 

Zur Geschichte der Galerie


Nach seiner Ausbildung in einem Kunstverlag machte sich Bernhard Wittenbrink 1971 als Kunsthändler selbstständig. 1978 eröffnete er gemeinsam mit seiner Frau Hanna Wittenbrink eine Galerie in Regensburg. 1984 zogen sie nach München und eröffneten ihre Galerie in der Ohmstrasse, in Schwabing später in der Jahnstrasse im Gärtnerplatzviertel. 2011 erfolgte der Umzug in das Kunstareal München.

In ihrer Galerie zeigten sie von Beginn an vor allem Malerei und Skulptur, aber auch Rauminstallationen, Foto-und Videokunst sowie Autorenschmuck.

Die Galerie nahm an Internationalen Kunstmessen teil wie der Art Basel, der Art Cologne in Köln, der FIAC in Paris, der Arco in Madrid, der KunstRai in Amsterdam oder in Bologna, sowie an der PULSE in New York und in Miami. Später wurden die Zwänge von Messebeteiligungen mit einem Showroomkonzept in der Innenstadt kritisch hinterfragt. In dem Dependance WittenbrinkFünfHöfe werden innerhalb der städtischen Einkaufskultur schnell wechselnde Ausstellungen aus Kunstwerken verschiedener Genres gezeigt. In der Hauptgalerie hingegen wird das für Galerien übliche Konzept mehrmonatiger Einzelpräsentationen verfolgt. Zu den überregional wichtigsten Künstlern und Künstlerinnen, die von der Galerie vertreten werden oder wurden gehören u.a. Tony Bevan, Vladimir Skoda, Antony Gormley, Rolf-Gunter Dienst und Stefan Demary.

Eine Sonderstellung nimmt die Präsentation zeitgenössischen Autorenschmucks ein. Hier wurden in den vergangenen Jahren wichtige Ausstellungen international bedeutender Künstler wie Otto Künzli, Warwick Freemann und Hermann Jünger gezeigt.

Die Galerie verlegt zu ihren Künstlern und Künstlerinnen Ausstellungskataloge oder Künstlerbücher. Von 1992 bis 1995 gab sie die Zeitschrift “Kritik, zeitgenössische Kunst München” heraus. Gemeinsam mit Rupert Walser recherchierte und verlegte Bernhard Wittenbrink das  Buch „ohne Auftrag“ zur Geschichte der Galerien in München. Unter demselben Titel gestalteten beide eine Sonderausstellung zur Art Frankfurt.

Zu den weiteren, über die Interessen der eigenen Galerie hinausgehenden Tätigkeiten gehört, dass Bernhard Wittenbrink sich für Galeriepolitik engagiert, für die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler einsetzt wie für die Archivierung und Aufarbeitung von galeriegeschichtlichem Material. Im Einzelnen heißt das, dass er in München gemeinsam mit Kollegen die Initiative Münchner Galerien gründete. Hierzu entwickelte er den Namen und das Logo für das gemeinsame Galerienwochenende "Open Art". Er war Mitinitiator der Ausstellung "Europa 94 " und einer der Gründer der Messe artforum in Berlin. Er ist Gründungsmitglied des Zentralarchivs des internationalen Kunsthandel (Zadik). Von 2004-2008 war er Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Galerien (BVDG). Er war Jurymitglied der Stiftung Kunstfonds und arbeitet seit etwa 20 Jahren ehrenamtlich als Auktionator für die Akademie der Bildenden Künste und andere Wohltätigkeitsauktionen.